Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum

Öffentliches Leben

Kommunen

Die Stadt Frankfurt am Main ist in vielen regionalen Bereichen bereits aktiv:

  • 1990: Mitbegründerin des Vereins "Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." in dem mittlerweile mehr als 1.600 Städte und Gemeinden sowie weitere assoziierte Mitglieder angeschlossen sind. Die Mitglieder verpflichten sich, ihrer Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 erreicht werden.
  • Mit dem Beitritt der Stadt Frankfurt am Main zum Konvent der Bürgermeister sollen die Ziele der EU-Kommission (= 20% Senkung der CO2-Emissionen und einem Anteil von 20% erneuerbarer Energie bis zum Jahr 2020) übertroffen werden.
  • Mit der Unterzeichnung der Charta „100 Kommunen für den Klimaschutz“ ist Frankfurt am Main eine Selbstverpflichtungserklärung eingegangen, auf Grundlage einer CO2-Bilanz einen kommunalen Aktionsplan für den Klimaschutz zu erstellen, umzusetzen und in regelmäßigen Zeitabständen über die Umsetzung zu berichten.
  • Seit Anfang 2013 nimmt die Stadt Frankfurt am Main am Projekt „100% Erneuerbare-Energie-Regionen/Urban" (100ee-Regionen / 100ee-Urban) teil. Dieses Projekt identifiziert, begleitet und vernetzt Regionen, Kommunen und Städte, die ihre Energieversorgung auf lange Sicht vollständig auf erneuerbare Energien umstellen wollen. Das Projekt unterstützt engagierte Akteure in den Regionen durch Kommunikations-, Transfer- und Vernetzungsleistungen.
  • Die Stadt Frankfurt am Main und der Regionalverband FrankfurtRheinMain wollen die Energiewende gemeinsam gestalten. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Erste Beigeordnete Birgit Simon haben am 30.04.2013 eine Vereinbarung http://www.region-frankfurt.de/media/custom/2033_370_1.PDF?1367831476 vorgestellt, die die Zusammenarbeit beim Thema Energieeffizienz verbessern und den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region voranbringen soll. Mit einem gemeinsamen Energiekonzept „FrankfurtRheinMain 100% effizient und erneuerbar“ wollen beide Partner ermitteln, wie viel Energie sich im Rhein-Main-Gebiet einsparen lässt und wie der restliche Bedarf bis 2050 komplett mit erneuerbaren Energien gedeckt werden könnte.
  • Bereits jetzt gibt es ein Energieberatungszentrum, den Energiepunkt FrankfurtRheinMain e.V. (http://www.energiepunkt-frankfurt.de/index.php?id=216). Es ist die zentralen Informationsbörse für alle Fragen rund um die Energieeffizienz für das gesamte Verbandsgebiet des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.
  • 2015/2016: Intensive Zusammenarbeit mit Düsseldorf durch die Teilnahme am Projekt „RegioTwin – Partnerschaften für den Klimaschutz“. Hier wurde das Prinzip des Twinnings erstmals in den kommunalen Klimaschutz in Deutschland eingeführt. Es wird erprobt und evaluiert, inwiefern eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Kommunen die Umsetzungsquote von Klimaschutzmaßnahmen erhöht. Das Projekt wird über drei Jahre vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von der Abteilung Dezentrale Energiewirtschaft der Universität Kassel durchgeführt. Förderkennzeichen: 03KF0003. (http://www.regiotwin.de/teilnehmer/partner-regionen-twinning/1-durchgang/overview/).
    • 2017/2018: Intensive Zusammenarbeit mit Masterplankommune Stuttgart i.R. der Anschlussförderung (Förderkennzeichen 03KSP005-1) .